Du kannst dich nicht entscheiden? Ein kleiner Tipp aus der Kinesiologie…

Jeder kennt es (zumindest gehe ich davon aus, dass ich damit nicht die einzige bin 😉 ) – das Gefühl eine Entscheidung treffen zu müssen und überhaupt nicht zu wissen in welche Richtung es gehen soll.

Vor einem halben Jahr – mitten im Corona-Lockdown stand bei mir eine Entscheidung an. „Springen oder nicht springen“ war die Frage, die ich mir stellte als es um meine Selbstständigkeit ging. Ein paar Wochen zuvor war ich noch glaskar in meiner Antwort: “JAAA, unbedingt!“ Aber mitten im Lockdown, wo ich nicht arbeiten durfte, wo mich Ängste und Sorgen begleiteten von allen Seiten, war ich mir nicht mehr sicher, ob ich den „sicheren Hafen“ des Angestellten-Daseins wirklich aufgeben sollte.

Obwohl ich wusste, dass auch viele Angestellte und Arbeiter ihre Jobs verloren hatten, spielte mir mein Kopf ständig die ewige Leier von Sicherheit und Absicherung vor: „Kann ich wirklich 2021 von meiner Praxis leben und nicht nur irgendwie überleben?“, „Kann es sich 2021 überhaupt irgendjemand leisten, meine Dienste in Anspruch zu nehmen?“, „Will überhaupt jemand mit mir arbeiten?“. In meinem Kopf drehte sich alles und mir schwindelig und schlecht.

Entscheidungen treffen

Kennst du das auch? Dieses Gedankenrad im Kopf, aus dem du nicht aussteigen kannst? Das dich gefangen hält? Das dich in Wirklichkeit auch gar nicht weiterbringt? Wenn deine Antwort ja ist, dann les‘ weiter und schau dir an, was ich gemacht habe!

Vom Kopf ins Gefühl

Ich persönlich bin ja ein ziemlicher Kopfmensch, aber ich kann meinen Verstand mittlerweile ganz gut austricksen und zum Schweigen bringen. Und diesen Trick möchte ich dir gerne zeigen.

1. sorge dafür, dass du ungestört bist

Du solltest ein bisschen Zeit in Ruhe für dich haben, damit du dich komplett auf dich und dein Gespür konzentrieren kannst.

2. schreib dir deine Entscheidungsmöglichkeiten auf

Schnappe dir ein paar gleiche Blätter Papier, durch die du nicht durchsehen kannst und schreib auf jedes Blatt eine Wahlmöglichkeit kurz und knapp auf. Wenn du also zwischen zwei Dingen entscheiden musst, dann brauchst du 2 Blätter, bei 4 Möglichkeiten brauchst du 4

3. verteile die Blätter im Raum

Vermische die Blätter und leg sie mit etwas Abstand (keine Sorge, es muss keine Babyelefant dazwischen Platz haben 😉 ) im Raum verteilt auf den Boden. Du sollst nicht wissen, welcher Begriff wo darauf steht, sonst hast du deinen Verstand wieder mit an Board….

4. schnuppere an ätherischen Ölen

Ich hole mich gern mit ätherischen Ölen ganz ins Hier und Jetzt.

Meine persönlichen Favoriten sind:

Mandarine rot

bringt mich in eine kindliche Leichtigkeit und lässt so manche Sorge verschwinden

Weihrauch

lenkt meine Konzentration aufs Innere und öffnet den Geist, macht sozusagen meditativ

Myrrhe

ist beruhigend und zentrierend, ist erdend und gibt Geborgenheit, Sicherheit

Weißtanne

hat etwas Reinigendes und Meditatives, sie bringt mich in meine Mitte

Orange

hilft mir dabei, Altes loszulassen und Neues zu entdecken, es lässt mich entspannen und gibt mir das Gefühl mich wo anlehnen zu können.

Mein allerwichtigster Tipp allerdings ist, dass der Duft des Öles dir gefallen MUSS. Er soll dich entspannen lassen und dein Wohlgefühl stärken. Er soll dir ein gutes Gefühl geben und dich nicht in Widerstand versetzten.

Wenn du grad kein ätherisches Öl bei der Hand hast, kannst du den Punkt auch weglassen.

5. stelle dich bewusst auf die einzelnen Blätter und spüre

Stelle dich nacheinander, mit vollem Bewusstsein auf die einzelnen Zettel und spüre, was sich in dir tut. Welche Gefühle kommen hoch? Welche Warhnehmungen zeigen sich dir? Kommen alte Bilder zum vorschein?

All das schreibst du dir dann sofort auf den Zettel auf, auf dem du stehst – ohne nachzusehen, auf welchem Begriff du stehst.

Gehe dann vom Zettel wieder bewusst herunter und spüre kurz nach, wie es dir ohne Challenge geht. Erst dann stellst du dich wieder auf das nächste Blatt.

Das machst du, bis du bei allen Möglichkeiten warst. Und erst dann drehst du die Zettel um. Ich verspreche dir, du wirst erstaunt sein, wie unterschiedlich du dich bei den einzelnen Möglichkeiten gefühlt hast. Und ich verspreche dir auch, dass du danach weist, in welche Richtung du gehen willst und was du hinter dir lassen willst.

Viel Spaß beim Experimentieren!!

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